Zenit: Trade the future, and let us consult upon to-morrow's business. -William Shakespeare

Im Perseidenstrom

Eine Erzählung

Eigentlich fallen in jeder Nacht Sterne vom Himmel. Man muss nur geduldig genug sein und darf nicht im falschen Moment blinzeln.  Im englischen Sprachraum werden diese Sternschnuppen auch  «Falling Stars» genannt und man darf sich was wünschen. In dieser Woche beginnt der Perseidenstrom. Tausende Sternschnuppen werden von Dienstag bis Samstag am Nachthimmel ihre Leuchtspur ziehen. Damit beginnt heute der Perseidenstrom, der am Donnerstagnacht sein Maximum erreichen wird. Man kann von etwa 100 Schnuppen pro Stunde ausgehen.

Darunter werden auch etliche helle Objekte sein, die man Feuerkugeln nennt. Am Samstag endet das alljährlich wiederkehrende Himmelsereignis das kein „Himmelsspektakel“ ist. So scheinen die Sternschnuppen aus dem Sternbild Perseus (griech. Περσεύς) zu strömen, weshalb Ihnen der Name des Sternbildes Perseus zugewiesen wurde. Die erste nachgewiesene Beobachtung der Perseiden soll in China vor rund 2000 Jahren belegt sein. Allerdings denkt Spica in dieser Hinsicht ein wenig anders, denn der Name Perseus stammt aus der Zeit in der in Griechenland der Mythos seinen Ursprung nahm, also lange vor 2000 Jahren. Der Usprung geht zurück in vorhomerische Zeit. Aus dieser geschichtslosen Zeit wird erzählt – mythein – dass Perseus, ein Sohn des Himmelsvaters Zeuss und der Königstochter Danae ist. Der Mythos berichtet – siehe Karl Kerenyi – dass Zeuss in form eines Goldregens das Mädchen befruchtete. So gilt Perseus, im von den Griechen geschaffenen Mythos ( gr: mythein ) als der Sohn des Goldenen Regens. Mich würde es nicht wundern, wenn die Vorvorderen diesen Goldenen Sternenregen zwischen dem 10.08.- 14.08. als Ausgangspunkt ihrer Visionen und Erzählungen genommen haben. Das Zeuss gerade in dieser Zeit, verkleidet als Goldener Regen – Sternschnuppen – die Königstochter in ihrem Verließ besuchte verbindet den Himmel mit der Erde. Der Sternschnuppenregen wird so zum Schnittpunkt der Zeit im Jahreskreis, zur Brücke aus dem Jenseits ins Diesseits im Verhältnis des Goldenen Schnitts. Die Brücke befindet sich in 17° Löwe, alias 137° RAMC und damit im Goldenen Schnitt!

  • 360° : 1,618 = 222,4°
  • 360° - 222.4° = 137,6°
  • 137,6° = 17,6° Löwe = Minor des Goldenen Schnitts

Perseus mit Hauptstern Algol, dem Auge der Medusa -

Warum Danae in die Unterwelt, den Keller, das Verlies oder anders, ins Unterbewusste gesperrt, ja verdrängt wurde hatte einen gewichtigen Grund. Dem Vater A-krisios und König von Argos, wurde geweissagt, dass ihm ein Sohn seiner Tochter Danaë, also sein Enkel, in Zukunft zum Verhängnis werden würde. Er wollte dies verhindern, sein Verhängnis aufhalten, seine Macht in Zukunft sichern. So schloss er Danaë zusammen mit ihrer Amme in den Keller des Palastes und ließ den Kellereingang von blutrünstigen Hunden bewachen. ( Mars/Pluto ) Der Kellereingang wurde also schon damals ebenso bewacht wie das heutige Fort Knox. Doch Zeus verwandelte sich, diesesmal nicht als Schwan sondern als Goldregen, dringt fließend  ( Neptun ) in den Kerker ein und befruchtet die Schlafende als Goldregen. Aus der Verbindung entsprang neun Monate später Perseus – als Sohn des Goldenen Regens. In seiner Genealogie stehende Nachkommen, also die Geburtstage zwischen dem 10.08.- 14.08. werden deshalb bis auf den heutigen Tag als Perseiden oder Persiden bezeichnet. In Spicas unveröffentlichter -I-Ging Kosmologie, wird diese Erzählung dem 8.ten Monat und damit dem Ideogramm Nr. 33 - dem Rückzug - zugeordnet. Die Begegnung mit diesem Ideogramm ist eine Begegnung mit Perseus.

Perseus war also ein Kind einer Verdrängten, der Sohn einer verdrängten Wahrheit. Man erkennt, Wahrheiten wurden aus Angst vor Veränderungen schon früher verdrängt und lautlos weggesperrt, solange, bis eine göttliche Macht sie aus dem Dunkel des Daseins befreit. Der Ur-Zeuss, alias Jupiter/Uranus befruchtete und befreite das Mädchen ( gr: Kore ) aus dem Dunkel der traumlosen Nächte.

Die Erzählung um Perseus in der Zeit der Perseidenströme ist ein Meisterstück, indem sich Vision, Mythos, Imagination und Phantasie mit der Realität als Wirklichkeit verbinden. Der Schein den wir beobachten können, ist ihr sein Er-scheinen, nicht nur sein Schein, sondern sein innerstes Sein als Leuchten.

Was bedeutet diese Erzählung für das zukünftige Geschehen? Perseus hat als Heros eine Aufgabe zu erfüllen. Sein Grossvater, in dessen Name A-krisios die Gegenkrise mitschwingt, die A-krisis, will den Jungen los werden, seine Angst zähmen, seine Zukunft verhindern. So stellt er dem Nachfahren eine fast unmenschliche, unlösbare Aufgabe: Bring mir den Kopf der Gorgo Medusa.

Hol mir das Haupt der Gorgo. Medusa, ein dreiköpfiges Mischwesen, heute in der Gestalt von Zentralbanken, Politik und Industrie, sollte von Perseus entmachtet werden. Dabei schien es wichtig gewesen zu sein, den richtigen Kopf der dreigestaltigen Medusa zu erwischen, denn nur so konnte sie sterben und besiegt werden.

Perseus macht sich auf den Weg in die Welt der Gorgo, die abseits der Ansiedlungen der Menschen in einer Art Unterwelt ihr Dasein lebte. Offensichtlich war sie ebenso wie er eine verdrängte Wahrheit. Normalsterbliche hatte es lange vor ihm versucht, doch ihr Versuch war misslungen. Versteinert standen sie wie Mahnungen aus grauer Vorzeit in der Halle. Erstarrt vor Schrecken, erstarrt vor der Wahrheit, die ihnen die Handlungsfreiheit raubte. Kennen wir das nicht auch aus unseren Tagen? Wenn Menschen aus Furcht vor dem Anblick der Gorgo schon im Vorfeld der tat zu Stein erstarren, handlungsgelähmt das scheinbar Unausweichliche über sich ergehen lassen? Aber was für eine Wahrheit kann sich beim plötzlichen Anblick durch die Medusa einstellen? Richtig. Medusa ist und war nie häßlich. Medusa war schön, sehr schön, denn nur Schönheit ist in der Lage den Mann erstarren zu lassen. Was sonst.

Doch mithilfe Athenes, die schon den anderen Heros Odysseus auf seiner Irrfahrt beschützte, beschützte auch die „Immergegenwärtige“, das die Übersetzung des Namens Athene nach Walter F. Otto, den Helden. Sie reichte ihm einen silbernen Schild zur Abwehr, den er, weil hochpoliert, wie einen Spiegel einsetzen konnte. Argentum metallicum.

Wir kennen den Ausgang. Perseus enthauptet Medusa. Letztendlich ist er bereits in der Welt der verdrängten Wahrheiten, im Verließ und im Dunkel gross geworden. Medusen schrecken ihn nicht, das Dunkel, die ungeliebte Wahrheit des Bürgers der die Wahrheit wie Akrisios wegsperren muss um leben zu können, so seine Überzeugung, berührt ja versteinert ihn nicht. Er hört nur die eigene Innere Stimme, zeigt die Attribute seiner Abstammung und Herkunft, den Rundschild. Er betrachtet das Vernichtende durch den Spiegel des Horoskops. Das ist sein Schild, dass ist sein himmlischer Spiegel. Modern gesprochen, hat Perseus mit dem Schild ein perfektes Abwehrsystem erhalten, das ihn unangreifbar macht gegen die Furcht vor Versteinerung und Tod. Er hat einen gut funktionierenden Abwehrschild. Er ist Immun. Er hat Immunität. Immun nicht nur gegen Viren und Krankheit, sondern auch immun gegen Blicke in deren Botschaft die Drohung liegt: Getrau dich blos nicht diese deine Wahrheit zu leben.

Doch Perseus lebt Sie, ungeachtet dessen was die Menschen Zeit oder Zeitgeschmack nennen. Er ist der Allgegenwärtige. Er verkörpert das ewig bestehende Problem, das die verdrängte Wahrheit nur unter mithilfe göttlicher Fügung befreit und so auf Dauer nicht verschwiegen, verdrängt, verheimlicht werden kann. Die Zuversicht und Kraft dieses inneren Wissens durchbricht Mauer, Kerker und Stein, denn Perseus spricht:

Das ist es wovor sich die Könige und Fürsten, die Machthaber dieser Welt am allermeisten fürchten, dass einer kommt und spricht, denn Sie sind die Angesprochenen. Ihre verdrängte Wahrheit ist das Angesprochene. Der Kopf der Medusa wird also Siegeszeichen, Symbol inmitten des Tyrkreiszeichen des Löwen, oder, wie es die Astrologen auszudrücken pflegen, in der zweiten Dekade des Löwen. Auch Perseus ist, wie sein Bruder Herakles ein Löwe. Wie lautet die Botschaft des Sohn des Goldenen Regens? Kauft reales Gold und Silber, sie sind Schwert und Schild und brechen der Gorgo das Genick.

Ja Spica, meinst du das denn allen Ernstes? Nein, überhaupt nicht, es ist ja nur eine Erzählung von Schuld und Sühne. Es ist nur eine dumme Geschichte von dem Tag an , an dem die Dreierbande Zentralbanken, Politik und Industrie nach dem Experiment von 1971 ihren Kopf verlieren und die Menschen sagen: „Hey boy´s -  it´s payday“. Die Vorgeschichte Finanzkrise haben wir hinter uns, die Geschichte „Staatsbankrotte“ liegt noch vor uns. - siehe Vorträge von Haase und Ewert: Nach der Finanzkrise – vor dem Staatsbankrott. Holen wir uns also das Haupt der Gorgo Medusa. Yeah.

 



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