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30. August 2010
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Astrologisches
Inflationisten kämpfen gegen die Deflation
Jupiter contra Saturn
Die japanische Zentralbank stemmt sich mit einer weiteren Lockerung ihrer Geldpolitik gegen den Yen-Höhenflug und die Deflation. In einer Krisensitzung entschieden die Währungshüter am Montag, dem Finanzmarkt weitere 92 Milliarden Euro zu einem festen Zinssatz von lediglich 0,1 Prozent zu leihen. Damit stockt die Bank von Japan (BoJ) ein im Dezember 2009 im Kampf gegen die Deflation eingeführtes Kreditprogramm auf. Falls nötig werde die Notenbank alle Möglichkeiten ausschöpfen, bekräftigte Notenbankchef Masaaki Shirakawa. "Wir schließen keine geldpolitische Option aus", sagte Shirakawa am Montag in Tokio. Er sieht weitere Risiken für die japanische Wirtschaft. Gleichwohl sei das Volumen des Ankaufprogramms für Staatsanleihen derzeit angemessen. Ökonomen bezweifeln jedoch, dass die zusätzliche Liquidität große Wirkung zeigen wird: Schließlich sei die Nachfrage von Unternehmen nach zusätzlichen Mitteln für neue Inlands-Investitionen gering. Grundrisse des neuen Stimulierungspakets werden voraussichtlich im Anschluss an die Zentralbanksitzung entschieden. Kritiker befürchten einen weiteren Anstieg der extrem hohen Staatsverschuldung. Das exportabhängige Japan leidet zunehmend unter der rasanten Festigung des Yen. Der Yen war zum Dollar auf den höchsten Stand seit 15 Jahren und zum Euro auf den höchsten Stand seit neun Jahren gestiegen. Geringere Exporte und der schwache Binnenkonsum schlugen durch. Zwar legten die Exporte im Juli zum Vorjahresmonat um 23,5 Prozent zu. Doch schwächt sich der Anstieg bereits seit fünf Monaten ab. Japan steckt zudem weiter im Griff einer Deflation mit andauernd fallenden Preisen. Der Verbraucherpreisindex sank im Juli um 1,1 Prozent zum Vorjahr und damit im 17. Monat in Folge. Eine Deflation hat schlimme Auswirkungen: Sie drückt die Umsätze und Gewinne der Unternehmen, die dann Abstand von Investitionen nehmen und Arbeitsplätze abbauen Quelle:Ariva und FTD.
Spica dazu: So sieht der Kampf ( Opposition ) der Inflationisten, der Papiergelddrucker und sozialen Geldentwerter ( Neptun ) gegen die Deflation aus, wenn es auf das Ende eines Zyklus zugeht. Sie erweitern und dehnen ( Jupiter =Wachstum ) die Geldmenge erneut aus. Aus Angst vor einer Deflation, ( Saturn= Beengung ) druckt die Politik einfach noch mehr Papiergeld, noch mehr von dem Regierungsschrott, noch mehr Schuldscheine, noch mehr uneinlösbare Versprechen: "Wir werden zahlen" sagen Sie, fragt sich nur: "Mit was?" Dieser Vorgang, den man frei erhältlich in den grossen Tagesblättern lesen kann, wird noch nicht einmal geheim gehalten, was zeigt, wie wenig er wahrscheinlich vom Gro der Bürger verstanden wird. Hier steht nämlich: Ihr werdet betrogen. Denn die Medien teilen ja im Grunde mit, dass die politische Klasse am Ende steht, jedoch die Steuern nicht erhöhen kann, das wäre unpopulär, aber dafür das japanische Volk weiter still und heimlich durch Ausweitung der Geldmenge enteignen. Der Vorgang ist eine Art Rückkopplung aus den 1990-er Jahren, als ebenso wie heute eine Saturn/Jupiter Opposition gegeben war. Die Konstellation - Saturn-180-Jupiter - bezieht sich offensichtlich auf Japan und wird dort am schönsten deutlich! Inflation ( Jupiter ) gegen ( Opposition ) Deflation ( Saturn ).
Das der JPY trotz dieser immens hohen Stimulierungspakete gegenüber den USD und den EUR zu neuen Höchstständen kommt, zeigt doch nur, dass in den USA und in Europa noch mehr Geld gedruckt wird als im Land der aufgehenden Sonne. Also hier noch mehr enteignet wird als dort. Die Lage hier also noch dramatischer sein muss als in Nippon, wo der Ruf "Banzai" auf den Lippen verstummt. Was meine Forschungen bestätigt, das sich die Finanzkrise 2007-2009 zu einer Währungskrise 2010-2012 auswächst, deren zeitliches Zentrum ich bereits ermittelt habe.
Alle wichtigen, oben in rot hervorgehobenen Teile des Textes noch mal in Kurzfassung, wiewohl die Überschrift aus der FTD nicht so lauten müsste: Japans Zentralbank öffnet das Portemonnaie sondern: Japans Zentralbank öffnet die Schleussen zu weiterer Entwertung (JPY ) denn Japans ZB hat, wie alle anderen ZB´s auch, kein Portmonnaie, zumindest keins, in dem aufgrund einer erbrachten Leistung etwas drin wäre. Die Darstellungsbreite dieses Dilemmas reicht also von FTD: BoJ schüttet Füllhorn aus bis zur Öffnung der Büchse der Pandorra ( Spica 2009 )
- weitere Lockerung ihrer Geldpolitik = Expansion der Geldmenge
- Kampf gegen Deflation = Expansion der Geldmenge
- Ankaufprogramme für Staatsanleihen = Expansion der Geldmenge
- zusätzliche Liquidität = Expansion der Geldmenge
- neue Stimulierungspakete = Expansion der Geldmenge
- Anstieg der extrem hohen Staatsverschuldung = durch Expansion der Geldmenge
- Japan leidet unter der Festigung der eigenen Währung = durch weniger Expansion der Geldmenge als anderswo.
- im Griff der Deflation = zu wenig Expansion der Geldmenge
- Andauernd fallende Preise
- Damit: Jupiter-180-Saturn ist gleich; Expansion der Geldmenge.
Die letzten Jupiter/Saturn Oppositionen.
- 21.08.1870 - 11.04.1872 - Währungskrise nach dem Deutsch-Französichen Krieg aufgrund der Goldzuflüsse.
- 26.04.1891 - 06.03.1892 - Währungskrise 1892 in den USA - Silberkrieg. Silber kein Geld mehr
- 18.11.1910 - 18.11.1911 - Währungskrise 1910 mit Treffen auf Jekyll Island ( Gründung der FED )
- 27.07.1930 - 10.06.1931 - Währungskrise 1931 in England, Aufhebung der Golddeckung.
- 30.12.1969 - 17.10.1971 - Währungskrise 1971 in den USA, Aufhebung der Golddeckung durch Nixon
- 10.09.1989 - 17.05.1991 - Währungskrise des EWS, in Japan sowie dem gesamten Ostblock.
- 23.05.2010 - 28.03.2011 - Währungskrise. Anstieg der "weniger" inflationierten Währungen wie CHF.

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