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US-Jobdaten signalisieren Erholung

Die freundliche Entwicklung am US-Arbeitsmarkt verfestigt sich. Der entsprechende monatliche Bericht fiel unerwartet stark aus. Der Devisenmarkt reagierte heftig: Der Euro stürzte ab. Während der Euro seine jüngste Schwäche gegenüber dem US-Dollar noch verstärkte und auf den tiefsten Stand seit 16 Monaten bei 1,2730 Dollar sank, war die Reaktion am deutschen Aktienmarkt zwiespältig: Nach starken Zugewinnen fiel der Dax, offenbar wegen der Euro-Sorgen, eine halbe Stunde nach der Datenveröffentlichung ins Minus zurück. Quelle:ARD

Spica dazu: Der exakte Winkelabstand zwischen den beiden Konjunkturplaneten Neptun und Saturn beträgt heute: 120.41° Der Aspekt Trigon, ein 120° Winkel, gilt in der Astrologie als freundlich, positiv, so dass gute Zahlen Hoffnungen erwecken. Wie Untersuchungen des französischen Altmeisters Barbault belegen bezieht sich die Saturn/Neptun Verbindung auf das Proletariat, damit den von Ernst Jünger definierten "Arbeiter" in seiner feuerfesten Gestalt. Ich habe Ihnen die Winkelabstände dieser beiden Planeten für das Jahr 2012 herausgepickt und dieses polare Weiten aufgelistet. Die Zahlen stehen jeweils für den 1.ten eines Monats und begleiten uns durch das Jahr des Drachen.

2012

  1. 120.58
  2. 120.44
  3. 121.95
  4. 124.82
  5. 127.83
  6. 129.92
  7. 130.17
  8. 128.48
  9. 125.24
  10. 121.32
  11. 117.19
  12. 113.81

Gedanken zu Saturn-120-Neptun

Saturn/Neptun; zwischen hoffen und bangen:

Aus der marxistischen Weltsicht - Gründung 1848  - steht das Proletariat in einer kapitalistischen Gesellschaft im unversöhnlichen Gegensatz zur besitzenden Klasse, der Bourgeoisie ( Jupiter/Uranus ). Während in der Soziologie heute von dem neuen Proletariat gesprochen wird, kommt im alltäglichen Sprachgebrauch der Begriff Proletariat nur noch im abgeleiteten Begriff von „Prolet“  neuerdings „Proll“ vor.

Den Arbeiter als Arbeiter zu bezeichnen, über ihn nachzudenkn oder ihn zu analysieren, gilt mancherorts und in bestimmten gesellschaftlichen Kreisen bereits als Frevel oder Verstoss gegen die guten Sitten. Dies zeigt, wie mächtig diese zerstörerische Gestalt in dieser Zeit geworden ist. Jedes Tun wird als Arbeit definiert, jede Tätigkeit als Arbeit begriffen. Ein Dasein ohne Arbeit - seltsamerweise das Ziel jeden Arbeiters - gilt als sinnentleert oder leer. Treffen sich Fremde ist meistens die erste Frage an den Gegenüber: "Na, was arbeitest du? Gefährlich wird es dort, wo der Arbeiter zu denken beginnen will, weil er rechnen und kalkulieren bereits als Denken versteht.

Doch er kommt nie zu Gedanken und auch die Gedanken kommen nicht zu ihm. Zu sehr ist er in der Monotonie des Taktes gefangen. Nous und Geist hat er an der Gaderobe der Arbeitswelt abgelegt. Fremd und fern sind ihm auch Märchen und Mythen, Rhythmus und Kunst. Der Astrologie und dem Eros steht er feindseelig gegenüber. In seiner kleinen begrenzten Welt herrschen wie bei jedem geitigen Pygmäen Tabus vor, wobei das Astrologie (m) und Sexualtabu (w) besonders hervorzuheben sind.

Pervers werden seine absolutistischen Forderungen nach einer Welt in der die Arbeit zum Allerhöchsten, zum Ideal hochstilisiert wird. Höhnisch prangte so auch über einen KZ der deutschen Arbeiterpartei der Satz: Arbeit macht frei. Sie befreite - vom eigenen Leben. Ähnliche Sätze finden sich wohl auch an, über oder in den Straflagern der Diktatur des Proletariatsstaates China, den Laogais, in denen die fremden, unbegriffenen Gestalten umgeformt werden sollen. Verständlich wird dies nur, wenn man versteht, das der Arbeiter alles fremde haßt. Es ist ihm zuwider, suspekt. Er versteht nur Seinesgleichen. "Geh me wieder oschaffe?"

Der einzelne Arbeiter ist ungefährlich. Gefahr für Leib und Leben entsteht erst dann wenn er sich wie dort zusammenrottet, seine Kraft organisiert wird und seine Stellvertreter absolute Macht beanspruchen. Einen Musterknabe dieser Arbeitsphilosophie erkennt man mit China. Woraus folgt, dass es im Jahr des Drachen den Kommunisten in China sehr gut gehen wird und sie ihre Position stärken können. Warum sonst verlegen die Amerikaner immer wieder neue Truppenverbände in den pazifischen Raum?

Mit Saturn-120-Neptun geht es dem Arbeiter in 2012 also gut, er freut sich. Ihm geht seine alles geliebte Arbeit nicht aus. Ein Begriff der in der Genesis noch als Strafe verstanden wird, wenn der Mensch aufgrund eines Frevels aus dem Paradies ausgestossen wurde. Insofern ist der Arbeiter ein Verweister, ein ausgestossener, ein von den Göttern Nicht-akzeptierter. Das macht ihn seelen- und ruhelos, getrieben, gehetzt. Er selbst nennt es "Stress" und leitet davon manche Krankheit ab. In Wirklichkeit ist es nur seine Angst vor dem Scheitern, seine fehlende Religio.

Allerdings leidet die Erde unter dem rastlosen Tun dieser promethischen Gestalt. Der Witz an der Sache ist nun der, dass ausgerechnet der geistlose Arbeiter darüber nachdenkt, wie er und seine Deligierten die Zerstörung der Bedingungen auf der Erde Einhalt gebieten könnte. Ein Unding wie sich herausstellte. Er nennt inzwischen sein angerichtetes Chaos bestehend aus Kahlschlag und Vernutzung: Umweltzerstörung und Klimakatastrophe. In der Tat; seine Umwelt, sein Klima ist gefährdet.

Erfreulich in 2012: Es wird aufgrund dieser sich erst zuspitzenden Konstellation zu keinen neuen, weltweiten Arbeiterkriegen kommen. ( Siehe dazu im Gegensatz die früheren regionalen Bauernkriege ) Terretoriale Scharmützel bleiben davon natürlich unberührt. Allerdings sollte man sich über die zukünftigen negativen Entwicklungen nicht täuschen noch blenden lassen. Die weltweite monetäre Situation bleibt angespannt, ist fragil und instabil. Der Währungskrieg tobt, ein Krieg mit anderem Schauplatz, in dessen Zentrum natürlich Gold, das alte Relikt und Geld der Könige, stehen bleibt. Lassen Sie sich also von Preisschwankungen in Ihrer goldenen Haltung nicht entmutigen. Die Konstellation Saturn-120-Neptun fordert Geduld und Übersicht, Ruhe und Gelassenheit. So heißt es im I-Ging:

Unter hoffen und bangen macht der Edle sein Leben recht.

Auf Gold würde ich in diesem Jahr nicht setzen, höchstens ab und an spekulieren, es aber weiterhin besitzen wollen um es irgendwo sichern zu lagern.

Wenn Sie diese Konstellation mit einer ihrer grossen Schwestern vergleichen wollen, so gehen sie in die Zeiten zurück als Saturn-120-Neptun ebenfalls gegeben war. Damals, zu Beginn des 120° Aspekts und am Ende der grossen Kreditausweitungen, kam es aus Furcht oft zu anschließender Deflation.

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