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31. Januar 2009
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Devisen
'Überleben des Euro gefährdet'
"Finanzsystem ist kollabiert" - Zur Rettung der Banken globaler Rettungplan nötig
George Soros, US-amerikanischer Grossinvestor mit ungarischen Wurzeln, sieht das Überleben der europäischen Einheitswährung gefährdet. Wenn die EU nicht tätig werde - etwa mit "Bad Bank"-Modellen - dann dürfte der Euro diese Krise nicht überleben", sagte Soros in einem Interview mit der Tageszeitung "Der Standard" Angeblich haben diese Aussagen bereits am Donnerstagabend den Euro auf unter 1,30 Dollar gedrückt. Die Probleme auf internationaler Ebene seien sehr ernst. Nur auf Konjunkturankurbelungsprogramme zu setzen, reiche nicht aus. Aber es gebe noch zu wenig Aufmerksamkeit dafür, dass weit mehr notwendig sei, so Soros. Die aktuelle Wirtschaftskrise habe sich als "schlimmer herausgestellt" als er das erwartet habe. Eigentlich sei das Finanzsystem kollabiert, die milliardenschweren Rettungspakete der USA und anderer Staaten seien eine künstliche Lebenshilfe. Quelle: börse-express
Spica dazu: Davon rede ich ja die ganze Zeit. Der Rubikon wurde überschritten. Das hat damals nur der Pöpel in Rom selbst noch nicht bemerkt, aber Cäsars Feinde schon, die eiligst ihre sieben Sachen packten und flüchteten. "Die aktuelle Wirtschaftskrise habe sich als "schlimmer herausgestellt" als erwartet, denn eigentlich sei das Finanzsystem kollabiert. " Was sagte der Ungar bereits in Davos 2008? "Der Kaas ist gegessen." Schön das Spicaleser wissen, WANN die EZB und damit das Euronenland unter Stress kommt.- siehe - EZB-Stresstest -. Die Überschrift Nachrichten aus Nagual finde ich dazu recht passend. Nagual ist in Carlos Castanedas Büchern - Ring der Kraft - ein zentrales Thema. Mit Nagual (aztekisch: Nahuatl, naualli, meinten die Indianer Mittelamerikas "Etwas Verborgenes", das hinter einer Maske als „Verkleidung“ oder „Verhüllung“ steckt. Die Azteken nahmen an, das Nagual eine Schutzgottheit ist, der in tierischer oder pflanzlicher Gestalt auftreten und sich mit einem Menschen so eng verbinden könne, dass Tod oder Verwundung beide treffe, Nagual und Mensch.

Diese mythische Gestalt regte die Phantasie spanischer Kolonialherren so stark an, dass Brasseur de Bourbourg (1859) und Brinton darin viel mehr sahen als einen überlieferten heidnischen Mythos, der in Fragmenten überlebt und sich mit christlichen Einflüssen vermischt hatte. Sie erkannten in Nagual, eine vermeintlich starke, geheime Organisation - ähnlich der Bilderberger -, die angeblich weit verbreitet war und deren Mitglieder aus verschiedenen Kultur- und Sprachkreisen stammten. Sie sollten durch okkulte Riten und Teffen - wie Treffen in Davos - verbunden sein, und deren höchstes Ziel es wäre, ihre westliche Gesellschaftsordnung zu stürzen, die christliche Religion und den Staat abzuschaffen. So die Angst damals.
Das Wort Nagual hatte eine Vielzahl von verschiedenen Bedeutungen unter den diversen Völkerstämmen Mittelamerikas. Eine von den Bedeutungen war Die sich transformierende Hexe. Das Bild passt recht gut auf die ungedeckten Papierwährungen wie ich finde. Ist nicht der Euro eine Art Nagual, eine Schutzgottheit, mit der wir alle 1993 verbunden wurden?

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