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22. Februar 2009
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Politik
EU/G-20, das neue Maschinengewehr.
Die EU/G20-Länder vereinbarten in bislang kaum gekannter Deutlichkeit ein schärferes Vorgehen gegen Steueroasen und Staaten, die beim Kampf gegen Steuerbetrug und -hinterziehung nicht kooperieren. "Ich bin dankbar, dass wir im Kommunique sagen, dass wir keine Steuerparadiese mehr wollen", sagte Sarkozy. Man werde schnell eine Liste von unkooperativen Staaten erstellen und einen Sanktionskatalog verabschieden. "Das neue Finanzsystem muss den Steueroasen ein Ende bereiten", sagte auch Spaniens Regierungschef Jose Luis Rodriguez Zapatero. Mit den in Berlin erarbeiteten Positionen wolle Europa London zu einem Erfolg machen. "Allen ist bewusst, dass das die letzte Chance ist", sagte Frankreichs Präsident Sarko. London müsse ein Gipfel der Tat werden. Einen Misserfolg könne sich die Welt nicht leisten. Quelle: FTD
Spica dazu: Also irgendwie erinnern mich die Abkürzungen wie G-7, G-8, G-20, an M-16 oder noch besser, an das alte G-3 der Bundeswehr, an ratternde Maschinengewehre. So ratterten auch die belanglosen Antworten der Staatschefs zu den Fragen der Journalisten. Ratatatataaa und verpufften ohne etwas gesagt zu haben: Wartet auf Londen. Wartet auf den Gipfel am 02.04.2009! - der stellt wieder das verlorene Vertrauen her. Der bringt das Signal für die Märkte. Vorwärts Kameraden ..... wir müssen zurück. Die Kanzlerin im rosa Kostümchen im Zentrum der Runde sitzend, wie immer mit eindrucksvoller, tiefer Magenfalte und hochgezogenen Schultern;
G-20 Maskenball
der französische Gockel zur rechten, der sein Paris mit dem Kärcher Hochdruckreiniger säubern lassen wollte, faselte etwas von einer "letzten Chance" und der italienische Miniduce ebenfalls zur rechten, warf auf die belanglosen Fragen der Journalisten sein Kinn herausfordernd nach vorne-oben, als wenn er sagen wollte: "Du willst mit mir boxen?" Der spanische Torrero schien mit seinen Händen imaginäre Bauklötze zu verschieben, von rechts nach links, von links nach rechts und wirkte hilflos. Kapitän Brown, im Sinne eines Lord Nelsons, mit zugekniffenen Augen, die entstehen, wenn einem auf See heftiger Gegenwind und Gischt ins Gesicht pfeift mit scharfkantiger Leere und spitzen Lippen, wußte auch nicht so recht was er sagen sollte. Ein Schauspiel an Mimik und Gestik erster Güte, das besonders ins Auge stach, wenn man den Ton des modernen flachen Volksempfängers ausschaltete. Was blieb war Farbe und Form.
Der Tonus war, wie immer - die Solidarität und der gemeinsame Kampf, nicht gegen Russland, sondern gegen die viel gefährlichere, dunkle Finanzkrise. Solidarität, allein das Wort wäre ja schon als Aufschrift für ein Abführmittel patentierbar. Dabei ist es doch gerade dieses Abführmittel "Soli" das dem Euro und damit der EU derzeit so zu schaffen macht. Erkennbar an den Risikoaufschlägen der auseinanderdriftenden Staatsanleihen von Ländern in der EU. Sie driften auseinander wie die schmelzenden Eisschollen der propagierten Klimaerwärmung.
Die Schuldigen waren auch schnell gefunden. Die Steuerparadiese. Natürlich müssen die Paradiese dicht gemacht werden, damit die Hölle, weiter existieren kann, keine Frage. Die Pfarrerstochtet wiederholte deshalb auch wie beim Wort zum Sonntag üblich, folgenden Satz: " Wir bekennen uns ......." Klar dachte ich, wer keine Erkenntnis hat braucht eben dafür das Bekenntnis, klingt ja auch ähnlich.
Es war also viel die Rede von der internatonalen Steuerhölle, Globalisierung genannt, und ihrem Gegenstück dem Steuerparadies, das wacker wie das kleine gallische Dorf von Obelix und Asterix der imperialen Übermacht mit Hilfe des Zaubertranks die Stirn bietet. Der Generalangriff auf diese terroristischen Staaten mit Hauptstandort "Karibik" wo über 7000 böse, zumeist britische Hedgefonds gelistet sind, ging wieder mal von Berlin aus. Warum immer nur Berlin? Hatte die Zensi von der Alm damals 1944 doch recht gehabt als sie der Lehrer fragte: " Zensi. Was kommt nach dem 3.ten Reich?" "Äöhm - das vierte Herr Lehrer." Zensiiii. ....Oh Gott dachte die arme Zenshi. Scho wieda falsch?
Ein buntes Chaos zusammenhangloser Spießgesellen zur Karnevalszeit. Die hätten auch solidarisch singen und schunkeln können:
"Es jeht alles vorüber, es jeht alles vorbei, ... und nach dem Gipfelsturm am zweiten April, folgt bald schon die Gipfelkrise am 27.Mai." Lesen Sie dazu die Zeitprognose zur BoE.
Nachtrag: Fast hätt ich das Astrologische vergessen. Der G-20 Gipfel steht unter dem Zeichen einer zulaufenden Mars-180-Saturn Opposition, exakt: 05.04.2009. Diese Konstellation ist nicht gerade das, was man als eine Erfolgskonstellation bezeichnen könnte. Im Gegenteil. Historische Vergleiche zeigen, das Staatshäupter die unter diesem Signum etwas begannen, - etwa Kriege - sich Niederlagen einhandelten. Die astrologische Erklärung dafür ist einfach und wird tatsächlich mit dem Satz: Vorwärts Kameraden ( Mars ) - wir müssen zurück ( Saturn ) ausgedrückt. Anders formuliert. Der Neustart ( Mars ) ist ein Misserfolg ( Saturn ) da es hier darum geht, das das Prinzip des Saturn ( Hemmung, Reduktion, Einschränkung, .. ) real wird ( Mars ) - also Erscheinung wird. Bei dem G-20 kommt also langfristig betrachtet nichts dabei raus, was auch stimmig ist, außer - zielgerichteter Agression.
Damit möchte ich auch noch auf den weniger bekannten Umstand des Jupiterortes hindeuten, der ab April 2009 erstmals die Stelle überwandert auf der in den Jahren 2006 und 2007 die letzte Saturn/Neptun Opposition stattgefunden hat. Wir erhalten also im Sinne der Halbsumme: Jupiter = Saturn/Neptun Einblicke ( Jupiter ) in das Wesen des "Liquiditätsmangels" ( Saturn/Neptun ) und damit eine weitere Ausweitung der Verschuldung, doch kein Verständnis. Siehe dazu den letzten Eintrag bezüglich dieser Saturn/Neptun Beschreibung. Citigroups Thunderstruck.

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