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04. Mai 2011
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Rohstoffe
Seltene Erden begehrter als Silber und Gold

Magische Grenze geknackt - Seltene Erden - So teuer waren sie noch nie
Die Preisspirale bei den Seltenen Erden dreht sich immer dramatischer. Dabei zieht China gleichzeitig die Zügel weiter an. Für Kunden im Ausland kann dies - nein, hat dies ( Anmk Spica ) - gravierende Folgen haben.
Seltene Erden werden immer teurer. Das belegen die jüngsten Statistiken aus China. Das asiatische Land versteht es, den Wert der 17 Rohstoffe immer weiter nach oben zu treiben. Neue Zölle sorgen für deutliche Preiserhöhungen. Gleichzeitig wird der Export immer weiter beschränkt. Die Werte für Februar 2011 zeigen, wie drastisch die Situation inzwischen ist.
Für eine Tonne der Seltenen Erden aus China mussten im Juli 2010 im Durchschnitt rund 14.400 Dollar bezahlt werden. Im Januar 2011 kostete die Tonne bereits etwa 75.000 Dollar. Der Februar durchbricht die magische Grenze von 100.000 Dollar, im Schnitt müssen nun 109.000 Dollar für eine Tonne überwiesen werden. Quelle:goldinvest
Dabei kommt es zudem noch zu regionalen Unterschieden. So kostet eine Tonne Seltener Erden, die Richtung Japan gehen, sogar 138.000 Dollar.
Spica dazu: Die Beschreibung "dramatisch" ist wohl der richtige Ausdruck der aktuellen Situation, denn, wie in jedem guten Theaterstück besteht ein vollständiges Drama aus mehreren - Egon Friedell nennt fünf - Akten.
- Einleitung
- Steigerung
- Höhepunkt
- Umkehr
- Katastrophe
Händlerberichten zufolge haben diese inzwischen Schwierigkeiten die wertvollen Güter aus dem Schoss der chinesischen Erde in ausreichenden Mengen zu bekommen, dies, obwohl die Nachfrage kontinuierlich steigt. Es entstehen bereits längere Wartezeiten bei unterschiedlichen SE-Oxiden, die im industriellen Komplex in Windturbinen, Magneten, Lasern, Katalysatoren, LED-Leuchten, Solaranlagen, Keramik, Flachbildschirmen und Hybridfahrzeugen landen sollen.
Die eigens von der deutschen Bundesregierung dafür eingerichtete Rohstoffagentur hat vor wenigen Tagen eine neue Expertise dazu herausgegeben - LINK - Kritsche Versorgungslage bei SSE - und einen schönen Chart der jüngsten Entwicklung dazu, die die oben wiedergegebene Preissteigerung pro Tonne wiederspiegelt, wobei expilzit der 11.03.2011 genannt wird:
Seit Beginn des Jahres 2011 haben die Preise für alle schweren Seltenen Erden schwindelerregende Höhen erreicht, wobei ein Ende dieses Höhenfl uges nicht abzusehen ist. Wider Erwarten hatte auch die japanische Tsunami-/Reaktorkatastrophe vom 11. März 2011 bisher keinen Einfluss auf die Preisentwicklung.
Die auf Empfehlung Spicas richtig positionierten Investoren, die auf den Übertritt des Uranus in den Widder zum 11.03.2011 auf diese Rohstoffe setzten, können sich jetzt schon, und das nach nur 4 Monaten, über die jüngsten Preissteigerungen freuen, da diese zum Teil höher ausgefallen sind als die Preisschübe bei Gold und Silber.
Interessant dazu ist, dass selbst Börseninsider und Buchautoren noch keine Möglichkeit gefunden haben direkt und physisch in diese Schätze der Erde zu investieren. Sie sind also noch nicht auf dem Laufenden, noch nicht in der Gegenwart angekommen. Dabei existieren seit dem 22.01.2011 unterschiedliche Warenkörbe mit dem Begriff ZENIT, deren Preise bei der Firma Tradium unverbindlich nachgefragt werden können.
Gold und Silber entwickelten sich auch in 2011 gut. Siehe Zeitprognose dazu vom 01.03.2011 Metalle im Focus - Vor allem Silber ist in aller Munde, so dass selbst die Comex mit wiederholten Marginerhöhungen auf die Futurekontrakte die Longspekulanten per Kredit aus dem Markt drängte und diese zur Liquidierung ihrer Positionen zwang. Seltene Erden waren und sind vor diesen manipulativen Preisstürzen geschützt.
Tja, man lernt hinzu.


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