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19. Januar 2009
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Aktienmarkt
Endlos gegen Endlichkeit.
Pluto contra Saturn
Im Gegensatz zu dem, von dem Politiker und Zentralbanker weltweit ausgehen, ist die aktuelle Liquiditätskrise, die sie mit Senkung der Leitzinsen auf historische Tiefststände und der Vermehrung der Geldmenge in noch nie da gewesenem Maße beheben wollen, nicht der Grund, sondern die Folge der aktuellen Krise. „Bankbilanzen, überschuldete Haushalte, Unternehmenskonkurse und Defizite der öffentlichen Haushalte mutierten zu Fässern ohne Boden, in denen die liquiden Geldmengen verschwinden, ohne dass ein Ende absehbar wäre. Mit einer immer noch gemäßigten Schätzung der weltweit fiktiven Vermögenswerte von inzwischen 30.000 Milliarden Dollar, gehen die Autoren von leap2020 davon aus, dass die Welt vor dem Problem einer allgemeinen Zahlungsunfähgigkeit steht. Quelle:Geab 31
Spica dazu: Den unterstrichenen Teil finde ich besonders bildhaft: Fass ohne Boden, nur mit dem Zusatz .... ohne dass ein Ende absehbar wäre .... bin ich nicht ganz einverstanden, denn das würde bedeuten, das dieses monetäre Spiel der Verschuldung endlos weiterlaufen würde, was schon deshalb nicht geht, weil wir in einer Welt der Endlichkeit leben. Wo der Ausruf "Endlich" immer mit einer Lösung verbunden ist. "Endlich habe ich dies oder jenes erreicht. Endlich habe ich dies oder jenes geschafft. Endlich bin ich wieder gesund. Endlich ist der Mist ( Zeit der Schulden ) vorbei."
Das Erreichen eines Endes hat also immer etwas Erlösendes, während das Verbleiben im Endlosen und damit die Vorstellung von einem un-endlichen Zustand immer etwas Mephistopholisches hat. Die Frage ist also: Wann wird das scheinbar Endlose, als Zeichen des Unfertigen, endlich Endlich? Die Antwort ist einfach. Wenn Saturn ( das Ende ) auf den Pluto trifft. Dann ist Pluto, die Vorstellung vom Unendlichen, fertig. Dann darf Saturn zu Pluto, wie einst Trapatoni, sagen: "Flasche Strunz. Ich habe fertig." 15.11.2009 - 21.08.2010

Die Grafik zeigt die Genauigkeit astronomischer Inhalte. Der Tiefpunkt aller Weltindizes zusammengenommen, fällt bei 22,6 auf den 20.11.2008. Der letzte Plutoingress fällt - siehe `Der Rubikon ist überschritten´ - auf den 27.11.2008. Eine Differenz von nur 7 Tagen. Kann man in Anbetracht des 247,68 Jahre dauernden Umlaufs des Pluto gelten lassen, denke ich mal.

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