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US-Schatzanleihen - China will breiter streuen

Sonntag, 1. Februar 2009 - China will das Engagement am Markt für US-Schatzanleihen von der weiteren Entwicklung der Risiken abhängig machen. In den vergangenen Jahren seien die Devisenreserven Chinas sehr schnell gewachsen, sagte Ministerpräsident Wen Jiabao am Samstag bei einer Veranstaltung in London. China versuche, seine ausländischen Währungsreserven zu diversifizieren.  "Ob wir auch weiterhin US-Schatzanleihen kaufen werden, und wenn ja wie viele - diese Entscheidung sollten wir in Übereinstimmung mit Chinas eigenen Bedürfnissen treffen und auch mit unserem Ziel, die Sicherheit und den Wert unserer ausländischen Reserven zu erhalten."

Spica dazu: Soviel zum chinesischen Vertrauen bezüglich Risiken, die aus Spicas Sicht nicht ab, sondern zunehmen. Das chinesische Chamäleon bezieht sein Vertrauen eben daraus, das es nicht erkannt wird, das es sich dem Hintergrund farbmäßig anpasst, statt sich vom Hintergrund abzuheben. Diese Position, die ein Chinese als Stärke versteht, - verberge deine Absicht hinter einem Lächeln -  und die für ihn moralisch einwandfrei ist, bemächtigt ihn dazu, seine Feinde und dessen Schwäche auszuspionieren. Was er in und mit der westlichen Industrie längst vorgemacht hat, wird in der Politik folgen.  Wen Jiabao mit Geburtstag 15.09.1942, seines Zeichens Jungfrau 22° Grad, spricht von Vertrauen in einer Zeit, in der über seine Sonne am 28.02.09 der Uranus läuft - schöner Witz - Auszug Davos 2009.

Es fehlte nur die astrologische Begründung. Unter Uranus/Sonne werden die ansonsten konstanten Handlungen ( Sonne ) überraschenderweise und urplötzlich verändert. ( Uranus ) Es kommt zu einem abrupten Sinneswandel. Und wie im Insektenreich üblich verliert der Vorsteher aus dem Termitenstaat nach dem Hochzeitsflug quer duch Europa Ende Februar  09 seine Flügel.  Dann heißt es wieder - krappeln.

Nachträge zum Thema:

 

Wen sagt es - FTD - 03.02.2009
  • Die Anleger am Rentenmarkt sollten aufhorchen, denn wenn China den Aufkauf von US-Staatsanleihen nur verringert (im Einklang mit den Exporterlösen), könnte das am US-Rentenmarkt schon Tumulte auslösen, die selbst die Fed nur schwer beruhigen könnte, ohne den Dollar zu beschädigen.
China brechen Exportwerte im Rekordtempo weg - Handelsblatt - 11.02.2009
  • „Die Zahlen sind einfach schrecklich“, stöhnte gestern Ökonom Ken Peng von Citigroup in Hongkong. Vor allem der Druck auf den Arbeitsmarkt werde „gewaltig“, er sehe keinerlei Erholung. Dabei hatte Chinas Regierungschef Wen Jiabao erst Ende Januar auf seiner Europareise erklärt, Chinas heimische Konjunktur zeige erste Anzeichen der Besserung.

 

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