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02. August 2009
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Konstellationen
Saturnale Entbindung und Gegensätze:
Der rote Faden im Labyrinth des Minotauros
Gesetz der Ökonomie - Saturn - Saturn, der alte Hüter der Schwelle, steht in der Astrologie, da werden mir auch meine stillen Kritiker recht geben, für die Trennung und die Bestimmung. Er wird dem 10.ten Haus zugeordnet und herrscht im Tyrkreisabschnitt des Steinbocks. Sein Symbol ist deshalb die 10 wie es dem Zeichen für Steinbock – 10 – als dem 10.ten Monat Dezem-ber und dem Dezimalsystem als 10er System zukommt. Er steht u.a, für Begrenzung und Einschränkung sowie für alles hindernde und Negative. Trennungen sollen auf sein Konto genauso gehen wie Ehescheidungen und Wertverluste. Saturn gilt als der Begrenzer. Trennung und Bestimmung aber sind gewisse Termini in der Sprache. Was aber getrennt und bestimmt werden soll ist dabei nicht gesagt. Der Sinn immer wiederkehrender Saturnzeiten ist die Regulierung. Dabei wird immer das reguliert was in einer falschen Entwicklung gelandet ist. Sei es, dass es zu groß oder dass die Gefahr besteht, im Falschen und Kleinen stecken zu bleiben. Durch diese Art der Formierung wird das Unformierte oder in einer falschen Form befindliche in neue Bahnen gelenkt. Das Wasser, als Symbol des Seelischen ( mhd. Sal ) erhält Ufer, das Meer trifft auf Land. Saturn symbolisiert hierbei die festen Grenzen, als Symbol des Elements Erde.
Es folgt ein philosophischer Spaziergang durch das Reich des Minotauros. Es wird gebirgig. Ziehen sie also vorher geignete Wanderstiefel an. Im Rucksack ein Herkunftswörterbuch, das Licht wirft auf die dunklen Stellen des Schattenreichs. Es geht gen Orient zur Orientierung.

Saturnalien.
Saturn in der Jungfrau - das Gesetz der Ökonomie.
Viele klagen unter der Last einer saturnalen Zeitqualität, weil nichts so läuft wie geplant, weil pausenlos immer wieder, immer von Neuem nicht bedachte Hindernisse aus dem Unbewussten auftauchen und sich in den Weg stellen. STOP. Kein Durchgang. Geschwindigkeitsbegrenzung. Rote Ampel. Das sind die Symbole des Saturn im täglichen Verkehrschaos. Während Autobahnbaustellen und Unfälle, die in der Folge zu Staus führen, eher dem Neptun und dem Uranus zuzurechnen sind.
Die freiwillige Fahrtunterbrechung, die Pause, wäre hier das entsprechende Symbol für die überlegte Art zur Verhinderung und Überwindung schwieriger Zeit-Passagen. Das reizvolle an solchen Saturnphasen ist die Überraschung, das Nichteingeplante. Astrologen, die sich mit der Erforschung der Inhalte der Zeit beschäftigen kennen dies. Saturntransite über die Radixsonne der Geborenen bringt Ungemach und schicksalshafte Einschnitte mit sich. Derjenige, der solche Saturnzeiten zu erleben hat, stöhnt und ächzt unter der Last der Eindrücke und Lebensanforderungen. Viele deuten diese Phasen als Belastungsproben. Doch Schicksal bedeutet, der Ordnung der Sprache nach – Schickung der Seele. Wer oder was hier von wem geschickt wird bleibt offen. Fraglich ist, wie schicklich, wie geschickt der eine oder andere mit dieser Situation umgeht. Wenige zeigen sich geschickt im Umgang mit Schicksal, wie wohl sie im Umgang mit anderen Situationen und Materialien sehr geschickte Leute sind.
Ungern begegnen Menschen diesen Zeiten obwohl sie einen im Grunde nur behilflich sind eine bestehende überkommene Situation zu lösen. Allein das Erlebnis der Trennung erzeugt Schmerz, oder wie ein altes Lied aus Wien lautet: Trennung ist ein scharfes Schwert.
Niemand bedenkt, das diese Saturnphasen nicht aus dem Himmel – manche glauben auch daran, das dieser Übeltäter direkt wie Satan selbst aus der Hölle empor kommt um zu stören – dass dieses Regulativ aus dem eigenen Inneren kommt. Es hilft einer Situation zu entkommen, die bereits zu lange, zu alt geworden ist und dadurch persönliche Entwicklung verhindert. Auf diese Art wird ungesundes Wachstum – etwa das Wachstum eines Krebsgeschwürs – verhindert. Ist diese Begrenzung etwa falsch? Ist die Trennung von dieser Wucherung etwa ungesund? Mitnichten. Gerne trennt man sich vom Kranken und Lebensfeindlichen. Da ist die geheime Botschaft die die Menschen so schwer verstehen. Aus kosmischer Sicht wird nur abgetrennt was das Eigene gefährdet. Wie sieht dies bei einem Gefangenen aus? Ist nicht die Trennung von seiner Haftstrafe eine Bereicherung? Klar, auch er muss sich von seiner liebgewordenen Zelle und den Mitgefangenen trennen. Auch er muss sich verabschieden. Man hört, das über Jahre hinweg Eingesperrte freiwillig den Tag ihrer Entlassung hinauszögern aus Angst vor der Freiheit.
Saturnphasen fordern den Menschen auf, den Regulativen seines eigenen Unbewussten zu vertrauen. Das Misstrauen in die Kräfte des Unbekannten Formdrangs in Vertrauen zu wandeln. Die Sicht auf die Dinge zu ändern. Dadurch werden Saturnphasen zu Bereicherungen, zu bedeutenden Wendepunkten im Leben. Statt wie Schiller es schrieb, an der Wegekreuzung zu stehen wo die Parzen – römische Schicksalsgöttinen – warten, soll man sich im Grunde von den eigenen Bestimmungen treiben lassen. Frei nach der Überlieferung: Nicht mein Wille geschehe, sondern der Deine. Gemeint ist, nicht dem Willen des Marses, sondern dem Willen des Saturn folge zu leisten. Dem Vorgang eine Stimme zu geben, bedeutet, den Vorgang bestimmen. Wenn also Menschen von dem begriff Bestimmung reden, als eine Art Übergeordnete himmlische Instanz, so vergessen Sie, das Bestimmung ist. Gib den Dingen einen Namen – bestimme sie. Das ist ein Baum, dies ist ein Weg, diese Blume ist rot, sie befinden sich in einer Jupiterphase.
Bestimmung oder Vorsehung?
Auch Despoten wie Hitler, geborener Schicklgruber - meinten eine Bestimmung zu haben und sprachen dann immer von der schicksalshaften Vorsehung, die für ihr grauenhaftes sozialistisches Treiben günstig gestimmt gewesen sein soll. Vor allem immer dann, wenn sich für die brutalen Machthaber günstige Bedingungen ergaben. So wanderte einst auch Rudolf Hess in Hamburg zu einem zum Astrologen, der ihm wohl vom kommenden Untergang des 3.ten Reiches, der kommenden Niederlage, berichtete, woraufhin Hess in einem Fluggerät nach England probellerte, um hinter seines Führers Rücken, Friedensverhandlungen mit dem Feind anzustreben. Der Schuss ging bekanntlich nach hinten los. Er endete als Stellvertreter in Spandau.
Nichtsdestotrotz wurden in der Folge alle namhaften Astrologen in Deutschland von der Gestapo verhaftet. Eine Art Sippenhaft. Einige von Ihnen – Wolff – durfte eine Reise in ein KZ für Spezialisten antreten um die Astrologie für den Despoten einzusetzen, musste Fragen beantworten wie: Wohin haben die italienischen Kommunisten den Duce entführt? Das ganze natürlich unter Todesdrohung, denn Versagen durfte es nicht geben. Seit dieser Zeit hat die Astrologie in Deutschland ihren anrüchigen Stellenwert. Das alles passte natürlich nicht in die so oft gepriesene Vorsehung, die, wie die Sprache zu erkennen gibt, aus dem Vorher und Sehen zusammengesetzt ist, und eigentlich Vorhersehung heißen müßte.
Wurde aber die Kriegsniederlage vorhergesehen? Nein. Das taten mutige Leute wie der General Beck. Der bereits 1935 sagte: H. will Krieg und nahm seinen Abschied von der Wehrmacht.
Bestimmung oder Fügung?
Manche Menschen fragen zumeist in Krisenzeiten dann auch den Astrologen: „Habe ich eine Bestimmung? Und wenn ja, was ist meine Bestimmung?“
Und der wiederum antwortet: „Natürlich, jeder hat eine Bestimmung, auch dann, wenn Sie selbst diese momentan noch nicht kennen.“
Der Kunde: „Ja, das ist schön, dann erzählen Sie mir mal was von meiner Bestimmung, ich höre.“
„Nun, meint der Astrologe, dann zeichnen wir mal ihr Horoskop. Wann sind sie geboren? An welchen Ort? Zu welcher Uhrzeit?“
K: „Das ist aber ganz schön viel was sie von mir wissen wollen“.
A: „Ja, das brauche ich um ihr persönliches Horoskop zu berechnen. Daraus ergeben sich ihre persönlichen Punkte wie AC für Ascendent und MC für Medium Coeli.“
K: Aha, so der Kunde, und was sagt mir das?
A: Nun, der MC zeigt ihre Bestimmung an, das was Ihnen bestimmt ist.
K: Na, dann rücken sie mal raus mit der Sprache; was ist mir bestimmt?
A: Nun, so einfach ist das nicht, denn ..... der Saturn ist ihre Bestimmung.
K: Der Saturn?
A: Ja, der Saturn. Ja, Saturn und MC deuten ihre Bestimmung an.
So geht es hin und her. Ein Sprachchaos durchzieht die Sitzung. Keine Zeit für klärende Worte – für die Ordnung der Sprache. Die Konferenz versinkt im Ungesonderten. Dabei wäre es viel sinnvoller sprachliche Unterscheidungen zu treffen. Unterschiede mittels der Sprache aufzuzeigen, denn letztendlich sind wir Menschen Sprache und nichts anderes als Sprache. Sprachwesen.
Wir unterscheiden deshalb zwischen......
Bestimmung und Definition.
Athen oder Sparta?
Demokratie oder Theokratie?
Freiheit oder Knechtschaft?
Kultur oder Kultus?
Eigentum oder Enteignung?
Liberalismus oder Kollektivismus?
Bestimmung oder Verfügung?
Kapitalismus oder Sozialismus?
Götter- oder Götzen(dienst)?
Gold- oder Papiergeld?
Markt- oder Regierungsgeld?
Astrologie oder Esoterik?
Tyrkreis oder Sternbilder?
Erziehung oder Indoktrinierung?
Markt oder Staat?
Freie Gemeinschaft oder totalitärer Gesellschaft?
Krieg oder Frieden?
Krankheit oder Gesundheit?
Glück oder Pech?
Deutung oder Interpretation?
Schöpfung oder Schröpfung?
Verfassung oder Grundgesetz?
....
Die Liste der Gegensätze ist lang und wird durch Trennung, Sprache und Denken nicht kürzer sondern immer länger. Der Weg, dieser Weg ist ein Weg des Denkens der als roter Faden, ein Weg der Sprache aus dem Labyrinth des Minotauros ( Stier ) ist. Indes, wir leben in einem Zeitalter des Bestimmungslosen. Die Sprache hat ihre Stimme verloren. Sie schweigt sich aus und sieht dem Sprachchaos aus Distanz belustigend zu, wie eben Mütter ihren Kindern beim Spielen und Proben so zusehen.
Wenn sie also einen Astrologen aufsuchen, von denen es inzwischen eine Menge gibt, die unterschiedliche Theorien verfolgen und manchmal das Leben als eine Art höher gestellte Schule betrachten indem das Schsicksal die Aufgabe eines Klassenlehrers übernommen hat, vergessen sie eines nicht. Sie befinden sich möglicherweise wie Perseus im Labyrinth des Minotauros. Mit dem einzigen Unterschied, dass ihnen keine Ariadne einen roten Faden reichte. Von einer verlorenen Freiheit berichtet der Denker Roland Baader.
Wider das staatliche Bildungsmonopol
von Roland Baader
Siamesische Zwillinge:
Im Erziehungs- und Bildungswesen des antiken Athen spielte der Staat – mit Ausnahme eines zweijährigen Militärdienstes – keine Rolle. Die Eltern wählten unter den zahlreichen Privatschulen eine aus, die ihnen am besten gefiel, schickten ihre Kinder dorthin und bezahlten für den Unterricht. Schulen und Lehrer mussten sich anstrengen, sonst verloren sie ihre Kunden. Auch die ärmsten Familien bemühten sich, für den Unterricht ihrer Kinder aufzukommen. Es gab keine staatliche Behörde, die hätte festlegen können, was zu lehren war oder wer lehren durfte. Das Ergebnis war eine Zivilisation, die jede andere der antiken Welt überragte und die bis heute als geistiges Fundament der abendländischen Welt gilt. Athen war die intellektuelle Quelle des Fortschritts in Mathematik, Philosophie, Literatur und Forschung.
Im Gegensatz dazu errichtete Sparta ein Staatsmonopol auf Erziehung und Bildung, um die militärische und kollektivistische Ideologie Lykurgs zu sichern. Die Kinder wurden als Eigentum des Staates betrachtet, der sein Erziehungsmonopol dazu benutzte, gehorsame und kriegerische Jugendliche heranzuziehen. Intellektuelle und wissenschaftliche Leistungen der Spartaner: Null und Nichts. Gehorchen, kämpfen und sterben, das war’s.
Baaders Fazit: Das öffentliche Schulwesen ist die Hauptquelle des Etatismus in der Bevölkerung und das größte Einzelhindernis gegen die Schaffung und Bewahrung einer freien Gesellschaft. Es gibt meines Erachtens zwei entscheidende Maßnahmen, um die aktive und passive Vergötzung Leviathans – und damit zugleich die zunehmend totale Versklavung der Menschen – zu verhindern:
1.Nehmt dem Staat erstens die Hoheit über das Geld und zweitens
2.Nehmt dem Staat die Hoheit über die Bildung der Kinder weg.
3.Übergebt beides dem herrschaftsfreien Markt. Nur dann verliert Leviathan seine Kraft zur permanenten Freiheits- und Wohlstandszerstörung. Der Weg aus der Knechtschaft oder der Weg zur Freiheit hat zwei unerlässliche Bedingungen: Die (Wieder-) Privatisierung des Bildungswesens und die (Wieder-) Privatisierung des Geldes.
Zu bestimmen, in welcher der beiden Staatsformen wir leben überlasse ich Ihnen. Zu entscheiden in welcher der beiden Lebensformen sie leben möchten wurde Ihnen vorenthalten. Diesen Vorgang nennt man in der Astrologie deshalb auch „Fremdbestimmung“.
Alles klar, mit welchen Inhalten ihr Saturn aufgeladen ist? Verstehen sie nun, warum Saturntransite so furchteinflößende Ereignisse mit sich bringen? Richtig. Er zeigt Ihnen den wahren Grund, läßt sie auf den Grund des See´s blicken. Er zeigt Ihnen auf, das ihre Bestimmung meist nicht mehr ihre Bestimmung ist, sondern die Form einer Fremdbestimmung, was ein anderes Wort für Unterwerfung ist, angenommen hat. Wie ging das vor sich? Nun, dadurch, dass der liebevolle Staat durch sein Erziehungsmonopol Ihnen zunächst den Zugang zur Sprache raubte, mit dem sie ihr Schicksal selbst bestimmen können. Ohne Sprache keine eigene Bestimmung. Ohne eigener Bestimmung kein eigenes Schichsal. Ohne Schicksal kein Eigentum, sondern statt dessen im Sinne der Fremdbestimmung etwas, das so ähnlich aussieht wie Schicksal - die Griechen nannten es das Verhängnis.
Im Übrigen haben viele der DAX-Konzerne in naher Zukunft eine Art Gemeinschaftserlebnis, eine Art Gruppenschicksal, denn viele der Daxkonzerne haben in der letzten Dekade Jungfrau wichtige Planetenpositionen stehen. Diese Positionen befinden sich zwischen 170° und 180° Grad des Tyrkreises. Durch diesen Raum wandert Saturn, bis zu seinem Übertritt in die Waage – bei 180° -. Und ich habe schon darauf hingewiesen, das dann die himmlische Jungfrau – also die Marie – bildhaft gesprochen, den Zustand der Schwangerschaft beendet. Das Geborene, in diesen Fall ein Saturnkind, kommt dann nicht nur in die Waage, sondern zum Wiegen auf die Waage. Es findet also eine Art Ent-bindung statt, mit den dazugehörigen Entbindungsschmerzen. Es kommt im Realen also zur Abnabelung. Was am 30.10.2009 abgenabelt wird, wissen Spicaleser inzwischen. Bereiten Sie sich darauf vor. Das Gesetz der Ökonomie wird geboren.

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