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25. August 2010
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Historisches
Die Angst vor der Genickbrecher-Rezession geht um
Spica dazu: Besonders dieser Satz hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Japan erlebte seine Genickbrecher-Rezession in den Neunzigerjahren und durchlebt immer noch eine „verlorene Dekade“. Der Grund besteht darin, dass Japan Anfang 1990, als der Nikkei 225 auf seinem Hochpunkt von nahe 40000 Punkten angelangt war, in eine Wirtschaftskrise stürzte die im Grunde bis heute fortdauert. Der Nikkei hat trotz der Hausse in den 90-er Jahren seine alten Höchststände nie wieder erreicht, sondern dümpelt dahin. Dabei fällt auf, dass das Jahr 1990 und das Jahr 2010 eine planetarische Gemeinsamkeit vorweisen können, die relativ selten ist und nur alle 20 Jahre vorkommt. Eine gemeinsame Jupiter/Saturn Opposiiton.
- Saturn-180-Jupiter: 30.12.1969 - 17.10.1971 - mit Nixons Bankrotterklärung den USD nicht mehr in Gold zu tauschen - 15.08.1971 im Zentrum
- Saturn-180-Jupiter: 10.09.1989 - 17.05.1991 - mit Japans Crash am 29.12.1989 im Zentrum.
- Saturn-180-Jupiter: 23.05.2010 - 28.03.2011 -mit Angst vor dem Double Dip
Geschichtliches zu dieser seltenen Konstellation: Steuerreformen und Leitzinsanhebungen als Gegenmaßnahmen

Quelle: Markt-daten.de
Die Seifenblase zerplatze - allerdings nicht auf einmal sondern langsam und in kleinen Schritten. Kurz nach dem Ende der Hausse ( Saturn/Jupiter ) kamen erste Gerüchte über Probleme im Finanzsektor an die Öffentlichkeit. So war es bis dahin an der Tagesordnung einem ausgewähltem Publikum Kredite ohne große Überprüfungen zu gewähren. Ungedeckte Kredite waren dabei durch fantasievolle Buchführungen verschleiert worden. Als diese Machenschaften in der Öffentlichkeit bekannt wurden, sackte der Nikkei, von 37.400 Punkten Ende Februar 1990 bis Anfang April um fast 10.000 Punkte auf einen Stand von 28.002 ab.
Doch das war erst der Anfang der Baisse. Banken sperrten die Kreditvergabe ( Saturn/Jupiter ) und verweigerten den Firmen damit dringend benötigte finanzielle Mittel. Immer mehr Firmen mussten dadurch Insolvenz anmelden und verursachten damit einen erneuten Kreditausfall bei den Banken. Zudem belasteten weitere Zinserhöhungen Ende März 1990 (auf 5,25%) und Ende August 1990 auf 6 Prozent die Anleger.
Durch diesen geschichtlichen Ausflug kann man sagen, dass überhitzte Volkswirtschaften in einer Zeit einer wirkenden Saturn-180-Jupiter Opposition mit ähnlichen Massnahmen gegen die Überhitzung vorgehen werden wie einst Japan und damit die Gefahr einer zweiten Rezession, eines Double Dip - eben dieser Genickbrecher-Rezession alias Saturn/Jupiter - viel näher ist, als man gemeinhin annimmt. Siehe dazu: Wann hustet der rote Drache.
Nikkei und die beiden Saturn/Jupiter Oppositionen.
- 1990
- 2010


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