Zenit: Trade the future, and let us consult upon to-morrow's business. -William Shakespeare

Inflation in Deutschland.

Zur Erinnerung: Im ersten Schritt stieg die Abgeordnetenentschädigung zum 1.1.2008 um 330 Euro auf 7339 Euro monatlich. Für den zweiten Schritt war  ab den  1.1.2009 eine Anhebung von 329 Euro auf 7668 Euro vorgesehen. Dieser Satz ist im Übrigen nicht beliebig festgelegt. 330 Euro entspricht einer Steigerung von 4,7 Prozent - "dieser Steigerungssatz dürfte dem Anstieg der durchschnittlichen Erwerbseinkommen von 2005 bis Ende des Jahres 2007 entsprechen," hieß es im Gesetzesentwurf. "Mit der Anhebung um weitere 329 Euro zum 1. Januar 2009, die 4,48 von Hundert beträgt, wird nicht nur die Orientierungsgröße erreicht, sondern auch die voraussichtliche Steigerung des durchschnittlichen Erwerbseinkommens bis zur nächsten Anpassung der Abgeordnetenentschädigung frühestens im Jahre 2010 berücksichtigt." Quelle: Abgeordnetenwatch.de
Spica dazu: Hallo Herr K. Danke für die Zusendung. Die Angaben eines Lesers auf www.hartgeld.com halte ich für realistisch. Dort stand zu lesen: "Die Angaben Ihrer Leser, dass die Inflation in D derzeit bei ca. 10% liegt, kann ich bestätigen. Erhielt heute eine "Preisanpassung" meines Gaslieferanten, wonach die Gaspreise ab 1.11. um 9,7% erhöht werden". Ein kleiner Schritt zurück in die Zeit genügt, um die wahre Inflation in Deutschland per anno festzustellen. Wir nützen dabei die Phase des rückläufigen Merkurs, der aktuell bei 10,02° in der Jungfrau steht, um Vergessenes zu finden. Man braucht dabei nur die beiden Schritte der Anpassungen der Diätenerhöhung von insgesamt 658.- Euros zusammenzählen und den Sonnenstand des Inkrafttretens vom 01.01.2008 betrachten. Sonne am 01.01.2008 um 00:00 Uhr:  09,56° Trigon Saturn bei 08,26°
  1. 4,70%
  2. 4,48%
  3. 9,18% Gesamt
Damit haben wir eine Richtgrösse, oder wie es Abgeordnetenwatch nennt, eine Orientierungsgrösse. Statt Steigerung des durchschnittlichen Erwerbseinkommens bis zur nächsten Anpassung, muss  dann nur noch geschrieben werden: "Steigerung der durchschnittlichen Geldmengenausweitung", die ja bekanntlich den wahren Kaufkraftverlust anzeigt. Die politische Kaste  mit ihrer ZB weiss also ganz genau wie hoch die wahre Inflation p.a. ist und passte ihre Gehälter dementsprechend und vorsorglich schon mal an um dem Kaufkraftverlust  - der Inflation - zu entgehen. Die Lieferanten von Leistungen ziehen notgedrungen nach. Die wahre Inflation - Jupiter/Neptun 2009 - wird natürlich verschleiert, auch um die Lohnverhandlungen, Renten und Hartz7 Sätze nicht anpassen zu müssen.  Ähnliches drückt sich ja auch im Euro-Goldchart aus. Damals 600.- Euros und heute 967.- Euronen. Die Politiker haben die inhaltliche Situation inmitten der Finanzkrise vollkommen richtig erkannt - der Aufschwung kommt.
Gold in Euro

 

 

Dazu die Scheinbegründungen in einem Scheingeldsystem:
Teureres Öl und Gas haben die Einfuhrpreise im Juli so stark in die Höhe getrieben wie seit fast zehn Jahren nicht. Verglichen mit dem Vorjahr kosteten Importe 9,9 Prozent mehr, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das ist der höchste Anstieg seit November 2000. „Der Preisanstieg ist vor allem auf die höheren Energiepreise zurückzuführen“, schrieben die Statistiker: Für Öl, Gas und andere Energieträger mussten Importeure gut ein Drittel mehr bezahlen als im Vorjahr. Quelle:Welt

 

Seitenaufrufe : 234983

Pro Aurum Preisliste