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Lage im Katastrophengebiet bleibt unbeherrschbar

Einsatzkräfte in Fukushima kämpfen weiter verzweifelt gegen einen GAU, der wahrscheinlich schon stattgefunden hat. Im Boden findet sich mittlerweile auch Plutonium, Radioaktivität wurde nun auch in Südkorea nachgewiesen. Quelle:Handelsblatt

Das Reaktorunglück in Fukushima hat nach Tschernobyl zum zweiten Mal die Büchse der Pandora geöffnet. Trotz kleinster Wahrscheinlichkeit ist mit dem Erdbeben und dem Tsunami die Katastrophe eingetreten. Weder die Wissenschafter noch die Ingenieure haben in ihren Berechnungen für Fukushima mit einem so grossen externen Störfaktor gerechnet. Wie schon im Vorfeld der Finanzkrise haben die Prognose-Modelle versagt. Quelle:NZZ

Spica dazu: Modelle versagen immer, deshalb nennt man sie ja auch Modelle. Das wirkliche Leben ist kein Modell. In Modellen beziehen die Modellbetreiber das Unvorstellbare im Signum von - Neptun - Uranus - Saturn - eben nie mit ein, sondern schließen diese in einer Art kollektiver Zwangsneurose aus. Was bleibt ist eben das Vorstellbare im Zeichen des Planeten Pluto. Gerade durch dieses Ausschließen des Unmöglichen, das im Sinne der Gaussverteilungskurve nur ein minimales zu vernachlässigendes Restrisiko darstellt, werden solche Ereignisse - die Schwarzen Schwäne -  mathematisch ausgeklammert, aber eben nur mathematisch. Die Lage in Futschishima mit dem parallel dazu verlaufenden planetarsichen Ereignis Uranus in 00° Widder ist signifikant und steht im Sinne des Uranus für das Unkalkulierbare, Unerwartete. Siehe Uranusanalogie Ebertin. Das Ereignis mit der Erzählung der Pandora zu vergleichen hat was. Es wandelt das Grauen radioaktiver Verseuchung in einen Sinnzusammenhang der vielen abhanden gekommen ist. Das Bildgefüge deutet auf dem vom modernen Menschen wenig beachteten, im Hintergrund der Dinge ablaufenden Vorgang der Auseinandersetzung zwischen Titanen und Göttern und einem Zeitsprung. Siehe Ernst Jünger: Das Heraufkommen der Titanen - LINK -

„Es wird sich alles ändern, alles wird weggepustet werden ... Die heutigen Politiker sind dem, was sich da als Tiefenströmung vorbereitet, in keiner Weise gewachsen.“

DER ZEITSPRUNG

Wie die Welt, in die wir gehen, nach Jüngers Ansicht aussehen könnte, schildert er, und wie könnte das bei ihm anders sein, in seinem Traum in seinen Tagebüchern "Siebzig verweht" unter dem Datum 8.8.88. Jünger selbst scheint diesem Traum einige Bedeutung beigemessen zu haben, denn er schildert ihn auf 14 Seiten und redet von einem „Zeitsprung“.

Im Traum besucht Jünger sein geliebtes Paris. Doch statt der hektischen Betriebsamkeit einer Millionenstadt spürt er eher eine Atmosphäre der Verwahrlosung wie auf einem Bild von Alfred Kubin. Die Stadt selbst hat sich stark verändert und Jünger mutmaßt, es müsse inzwischen einen Krieg, ein Erdbeben oder einen Börsenkrach gegeben haben. Er erkennt nur noch einige Gebäude und Plätze wieder, mit denen er persönliche Erinnerungen verknüpft, um schließlich in einem Bistro Platz zu nehmen. Dort macht er eine angenehme Bekanntschaft, den Kellner Freddy, der sich völlig von der heruntergekommenen Umgebung durch seine Geistesgegenwart, Bildung und Höflichkeit unterscheidet. Jünger und Freddy beginnen ein gutes Gespräch, doch als Jünger aufbrechen will, warnt Freddy vor einsamen Streifzügen in der Stadt, da der Grund unsicher geworden sei und ständig Erdbeben drohten.

Bereits am 02.04.2011 erreicht Mars 00° Widder und aktiviert den Uranus des Erdbebens. Die Lage wird sich also erhitzen ( Mars ) und zuspitzen ( Mars ).

Zum Mythos als Bildhintergrund.

Als erste Frau wird Pandora auf Geheiß des Göttervaters Zeuss von Hephaistos aus Lehm geschaffen, um Rache für den Diebstahl des Feuers durch Prometheus zu nehmen. Um sie verführerisch zu gestalten, wird sie von den Göttern mit vielen Gaben wie Schönheit, musikalischem Talent, Geschicklichkeit, Neugier und Übermut ausgestattet.

 

 

Aphrodite schenkt ihr zudem Liebreiz, Athene schmückt sie mit Blumen und Hermes verleiht ihr eine bezaubernde Sprache. Dieser gibt ihr schließlich den Namen Pandora, den bereits Hesiod als die "Allbeschenkte" erklärt (Hesiod, Werke und Tage, 81f.), und geleitet sie auf Geheiß des Zeus zu Epimetheus, dem Bruder des Prometheus. Pro-metheus -"der vorher Bedenkende"- hatte davor gewarnt, Geschenke des Zeus anzunehmen, doch der Bruder, dessen Name mit "der nachher Erkennende" übersetzt wird, ignoriert die Mahnung.

Zeus wies Pandora an, die Büchse den Menschen zu schenken und ihnen mitzuteilen, dass sie sie unter keinen Umständen öffnen dürften, doch von Neugier übermannt ließen die Menschen die Büchse trotzdem öffnen. Daraufhin entwichen aus ihr alle Laster und Übel. Von diesem Zeitpunkt an eroberte das „Schlechte“ die Welt. So wurde die Welt ein trostloser Ort, bis Pandora die Büchse erneut öffnete und so die Hoffnung in die Welt ließ. Heute ist das „Öffnen der Büchse der Pandora“ der Inbegriff für das Stiften nicht wiedergutzumachenden Unheils.

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